Ängste und Phobien

Angst hat viele Facetten! Jeder Mensch kennt Angst. Ohne Angst wäre die Menschheit bereits ausgestorben, da sie uns in gefährlichen Situationen schützt. Erst wenn diese Angst lebenseinschränkend und belastend wird, wird sie zum Problem und sollte auf jedem Fall behandelt werden!

Ein Beispiel: Angst beim Autofahren
Die Angst sitzt bei vielen Autofahrten auf dem Beifahrersitz. Sie sagt ‚Hilfe, fahr nicht auf die Autobahn, das ist gefährlich. Stopp, das Überholen kann schief gehen. Nein, fahr da nicht lang, da ist viel Verkehr.'
Viele Umwege und Fahrten mit schwitzenden Händen sind das Ergebnis. Und das Schlimme: Trotz Vermeidungsstrategien wird die Angst immer größer. Die Angst vor der Angst!
Irgendwann ist sie dann da, die Panikattacke: der Blutdruck steigt, es kribbelt in Händen und Beinen, das Herz pocht heftig, der Druck im Kopf wächst. Es kommt zum Kontrollverlust. Der Körper reagiert, aber man hat keinen Einfluss mehr darauf. Angst, zum Teil Todesangst, sind die Folge.

Aber, und das ist das Wichtige dabei: Das Autofahren ist nicht der Grund für die Angst! Man fährt jeden Tag eine Strecke, vielleicht zur pflegebedürftigen Mutter oder zu einem unangenehmen Termin. Darüber hinaus ist die Fahrt begleitet von weiteren Sorgen, vielleicht um den Arbeitsplatz oder die Beziehung. Diese Anhäufung von Problemen und Stress, die bereits längere Zeit präsent sind, lösen eine Panikattacke aus – und werden dann auf das Autofahren an sich projiziert.

Die gute Nachricht: Das Gefühl des Ausgeliefert seins kann man loswerden! Denn wenn man nichts dagegen tut, wird die Angst größer und es kann eine generalisierte Angststörung entstehen. Schließlich traut man sich nicht mal mehr vor die Tür. Zu erkennen, woher die Angst ursprünglich stammt, ist der erste Schritt auf dem Weg zur Stärke. Eine Kurzzeittherapie mit Hypnose und EMDR können helfen! Ziel ist es die Bewertungen der angstbesetzten Situation zu verändern. In Hypnose die Angst über das Unterbewusstsein reduzieren, desensibilisieren oder auch ganz auflösen, denn in Trance haben wir Zugang zur eigenen ‚Festplatte‘, die alles gespeichert hat.
Dabei lernen Sie auch, wie Sie sich selbst helfen können. Sie trauen sich dann, zu üben und der Angst entgegen zu gehen - das stärkt. Damit haben Sie wieder das Steuer in der Hand, und die Angst verschwindet vom Beifahrersitz!

Auch bei diesen Ängsten und Phobien empfehle ich Ihnen eine Hypnosetherapie, um wieder mehr Qualität und Freiheit im privaten wie auch im beruflichen Leben zu genießen.

  • Flugangst
  • Prüfungsangst
  • Höhenangst
  • Angst vor engen oder geschlossenen Räume (Aufzug, Tunnel...)
  • Redeangst
  • Soziale Phobie
  • Tierphobien
  • Panikstörung

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